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Ausbau der Siemensbahn ab 2021

Bhf. Siemensstadt
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Zwischen dem S-Bahnhof Jungfernheide und Gartenfeld verläuft die seit 1980 stillgelegte Siemensbahn. Für den neuen Siemens-Innovationscampus bildet die Siemensbahn die wichtigste Infrastruktur für den öffentlichen Personennahverkehr. In Kombination mit dem weiteren Ausbau der Wasserstadt Spandau und der Neubebauung der Insel Gartenfeld steigt der Bedarf der Reaktivierung der Siemensbahn weiter an.
Die Siemens AG der Berliner Senat sprachen sich für die Reaktivierung der Siemensbahn aus – bisher Reaktivierung bis zum Jahr 2025 gewünscht.

Am vergangenen Freitag unterzeichneten der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn die Vereinbarung über die Finanzierung der Planungsleistungen der rund vier Kilometer langen S-Bahnstrecke.

In der ersten Rate finanziert das Land Berlin 2,3 Mio. €. Zunächst sollen die drei Bahnhöfe Wernerwerk, Siemensstadt und Gartenfeld neu entstehen und mit dem Berliner Ring am S-Bahnhof Jungfernheide verbunden werden. Das Vorhaben kommt praktisch einem Neubau gleich. Bahnhöfe und Viadukte sollen weitgehend saniert werden. Zwei Brücken müssen neu gebaut werden.

Eine Verlängerung der Siemensbahn bis nach Hakenfelde wird geprüft, um die Wasserstadt und Neubausiedlungen im Norden von Spandau zu erschließen. Der Zustand der Bahnhöfe und Bahnanlagen erfordert einen mehrjährigen Bauablauf.

Ab 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen. Frühestens 2025 kann das die Strecke bis Gartenfeld fertig gestellt werden. Eine Verlängerung bis nach Hakenfelde ist erst bis 2029 denkbar.

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