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Energie sparen: Projekt ZuHaus in Berlin startet

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Deutschland hat sich international zur Einhaltung der Klimaschutzziele verpflichtet. Doch das einstige Vorbild hinkt bei der Umsetzung schwer nach. Um die Vorgaben im Rahmen des EU-Emissionshandels in den Sektoren Verkehr, Gebäudeenergie und Landwirtschaft zu erfüllen müsste Deutschland den CO2-Ausstoß bis 2020 um rund 14 Prozent senken. Bis 2030 sollen eine Senkung um 38 Prozent realisiert werden. Doch tatsächlich steigen die Emissionen in den Bereichen laut Angaben des Öko-Institut sogar noch weiter an. Strafzahlungen drohen, zwischen 5-30 Milliarden Euro pro Jahr. Es wäre allemal klüger, CO2 einzusparen und Geld in neue erneuerbare Energiequellen und sparsame Heizungsanlagen zu investieren.

Projekt ZuHaus in Berlin startet im Bezirk Spandau

Gemeinsam mit dem Bezirk Spandau möchte die Verbraucherzentrale Berlin die Freude am effizienten Umgang mit Energie wecken und Hausbesitzer*innen dabei unterstützen, in den eigenen vier Wänden Energie zu sparen. Daher gibt es in drei Spandauer Pilot-Quartieren nun eine kostenfreie Energieberatung für Eigentümer*innen. Die Quartiere liegen in den Ortsteilen Gatow, Kladow und Staaken.

Über das neue Beratungsprogramm

ZuHaus in Berlin versteht sich als Beitrag zur strategischen Umsetzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK 2030) und wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. In Zusammenarbeit mit Schulen, Sportvereinen, Kulturhäusern und bekannten Berliner Persönlichkeiten möchte das Projekt Berliner*innen für das Thema Energieeffizienz sensibilisieren. Zahlreiche Veranstaltungen sind geplant.

Neben Spandau startet die Verbraucherzentrale Berlin mit dem Projekt in 9 weiteren Pilot-Quartieren der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg. Die Energieberatung in den Pilot-Quartieren ist für Eigenheimbesitzer*innen kostenfrei. Die Energieberater*innen schauen sich bei einem Hausbesuch die Heizung und die Gebäudehülle an und empfehlen Maßnahmen zur Energieeinsparung.
Die Botschaft von ZuHaus in Berlin soll aktivieren: „Wenn es um den Klimaschutz geht, wohnen wir alle unter einem Dach.“

Die Auftaktveranstaltung findet in der Evangelischne Kirchengemeinde Gatow statt.


Montag, den 29. April, 17.30 bis 19.00 Uhr
Projekt ZuHaus in Berlin

Podiumsteilnehmer:
• Frank Bewig, Bezirksstadtrat Spandau, Abteilung Bauen, Planen und Gesundheit
• Mathias Kaiser, Pfarrer der Evangelischen Dorfkirchengemeinde Gatow
• Dörte Elß, Vorstand Verbraucherzentrale Berlin e. V.

Moderation: Ulli Zelle, TV-Journalist, rbb

Im Gespräch mit Ulli Zelle stellen die Podiumsteilnehmer*innen das Projekt vor. Diplomgeophysiker Andreas Henning, Energieberater der Verbraucherzentrale Berlin, steht im Anschluss an die Gesprächsrunde für Fragen zur Verfügung.

Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von der Imchen Combo.

Evangelische Kirchengemeinde Gatow | Plievierstr. 3 | 14089 Berlin


Kontakt: telefonisch (030) 21485-246 oder per Mail an Dr. Grit Kittelmann: kittelmann@vz-bln.de

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