Die Temperaturen steigen und das Tageslicht nimmt zu. Im März erwachen mehrere Tierarten in Berlin aus dem Winterschlaf. Igel kommen aus ihren geschützen Laub- und Reisignestern heraus und suchen nach neuer Nahrung.
Auch Eichhörnchen kommen aus ihren Verstecken und werden wieder aktiver. Während der kalten Jahreszeit verbringen sie viel Zeit in ihren Kobeln, die sie vor Frost und Sturm schützen. Im März ist die Winterruhe vorbei.
Auch Waschbären kriechen jetzt aus ihren Baumhöhlen oder aus Dachböden, wo sie oft ein Quartier für den Winter finden. Bei milden Temperaturen erwachen sie auch schon früher und zwischendurch und suchen nach Nüssen, Früchten und essbaren Abfällen.
Berlin – Hauptstadt der Fledermäuse
Im März/April erwachen auch die Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf. Sie überwintern gern in Kellern und alten Bunkern. Berlin gilt übrigens als Fledermaus-Metropole. Fledermäuse sind hier streng geschützt. Auch in ihrer Welt gibt es Vielfalt: achtzehn in Deutschland heimische Arten leben in Berlin.
Frösche und Kröten verfallen in der kalten Jahreszeit in eine Winterstarre. Frösche überwintern in den Teichgründen im Schlamm. Kröten wählen dagegen Rückzugsorte an Land.
Sie überwintern in Komposthaufen oder unter Baumwurzeln. Im März erwachen auch sie und wandern zu ihren angestammten Laichgewässern.
Vogel des Jahres 2026 ist ein winteraktives Tier
Winteraktiv sind dagegen die Rebhühner. Sie überwintern in Gruppen, den sogenannten „Ketten“. Vor Kälte schützen sie sich zwischen Sträuchern, Hecken und auf Brachflächen am ruhigen Stadtrand. Ihre Fluchtdistanz ist groß. Spaziergänger und Radfahrende bekommen sie daher nur zu sehen, wenn sie aufgeschreckt werden und davonflattern.
