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Transformation: Presseverteiler abgeschafft!

Transformation der Lokalpresse

Am 1. Juli 2022 gibt es kein Pressepostfach mehr in der Spandauer Tageszeitung! — Die Redaktion ist künftig nur noch nach einem Opt-In für Pressepublikationen, Publikationswünsche, Veröffentlichungen und öffentliche Werbung ansprechbar. — Ein aufwandsbezogenes faires Medienbudget wird künftig vorausgesetzt. — Damit wird der Mindestlohn in der Redaktion abgedeckt!

Ein grundlegender Systemwechsel beginnt, von der „guten alten Lokalpresse“ zu „CitizenshipMedia“:

  • Eine Kern-Redaktion betreibt die öffentliche Medienplattform.
  • Lokalpresse und Journalismus werden fokussiert auf reichweitenstarke Themen.
  • die Redaktion wird geöffnet für Gastbeiträge, Rubriken und freie Formate.
  • die Leistungen von Lokalpresse und Journalismus sind „servicialisiert“ im Bausteinsystem.
  • Inhaltlich werden Werbeumfelder, Marktplätze und Marketingformate gestärkt.
  • im RealLabor der Medienplattform werden SmartCity-Pilotprojekte entwickelt.
  • Interkulturen und Mehrsprachigkeit werden unterstützt.
  • sozial adressierter Content wird in automatische Feeds, Dienste und Rubriken ausgelagert.
  • Künftig werden Medienbeiräte eingerichtet.

Der Systemwechsel hat zum Ziel, kreative mediale und digitale Erwerbsarbeit zu fördern und die lokale Wertschöpfung in der „Stadtgesellschaft“ zu verbessern.
Mit bisher scheinbar zwangsläufigen Entwicklungen in weltweiten Informations- und Medientechnologien wird radikal gebrochen. Journalismus wird künftig auf eine neue ökonomische Grundlage gestellt, die Unabhängigkeit und Selbsttragfähigkeit herstellt. „CitizenshipMedia“ funktionieren zukünftig wie stadtöffentliche soziale Netzwerke — allerdings mit journalistischen Regeln und Formaten!

Systemwechsel zu „Public Social Responsibility“ und „Public SmartCity-Technologien“

Größtes Hindernis für die Einführung von supereffizienten und nachhaltigen öffentlichen Smart City-Technologien ist die Technisierung von personalisierter Werbung und die „Agenturisierung“ von Informationen. Immer mehr „Mittlertechnologien“, Apps und zeitfressende „Aufmerksamkeitsmittler“ entstehen, die viele humane Ressourcen und Energie kosten. „Agentur-Content“ entmündigt die Akteure in der Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft, und drängt sie in die ökonomische Prekarisierung ab.

Mit den ersten Schritten der Strategie „Einfach.SmartCity.Machen: Berlin!“ wird dem größten Übel zu Leibe gerückt: „Leser-Paywalls“ in Lokalpresse-Medien, die für „Sichtbarkeit – Unsichtbarkeit“ und „Arm & Chancenreich“ verantwortlich sind — und auch den Boden für „Fake-News“ bereiten.
Ziel ist eine „integrative Medienethik im Journalismus“ und in Mediensystemen von Stadtgesellschaften und ihren medial vernetzten Partnern.

Betriebswirtschaftlich ist das Problem auch auflösbar, wenn die wahren Kosten und sozialen Kosten des heutigen dysfunktionalen Mediensystem zutage treten — und mit klaren Konzept umgesteuert wird.

Der neue Kurs: „Public Social Responsibility“ im Lokaljournalismus und Qualitätsjournalismus und dazu eine inklusive und offene Internet-Governance trägt weiter.

Lokaljournalismus in Berlin und die Medienpolitiken der Berliner Bezirke

Erst ab einem Einwohner-Gleichwert von 1 €/Einwohner/Jahr ist ein konstruktiver Lokaljournalismus überhaupt betriebswirtschaftllich und personell realisierbar. Ist das Minimal-Budget nicht abgesichert, müssen alle redaktionellen Prozesse über Leistungspreise abgesichert werden. Mit der „Servicialisierung“ und der Rechengröße „Redaktions-Stundensatz“ wurde ein einfaches System geschaffen, um Journalismus selbsttragfähig unabhängig von „Clickonomics“ zu finanzieren.

Wer ein Veröffentlichungsinteresse hat, muss dessen Kosten künftig auch selbst realisieren!

Alle Mitteilungen der Bezirksämter in Berlin werden heute unmittelbar selbst öffentlicht. Ein Presse-Mailsystem ist daher nicht mehr zwingend notwendig und wird aus Kosten- und Sicherheitsgründen ganz stillgelegt.
Der auf öffentlichen Nachrichtenfaktoren beruhende Lokaljournalismus wird dabei als Nebebeffekt fast gänzlich ökonomisch stillgelegt. — Auswege dafür muss die Medienpolitik nun selbst finden, denn die politischen Parteien sperren sich ökonomisch damit selbst aus.

Historischer Systemwechsel zu CitizenshipMedia ermöglicht „Public SmartCity-Technologien“

Öffentlich nutzbare, offen zugängliche Technologien für Internet, Internet der Dinge und Internet der Sinne können in Berlin im ReaLabor eingeführt und gestestet werden. Die Anfangsbedingungen für unabhängige öffentliche Presse- und Mediensysteme für Internet, Internet der Dinge und Internet der Sinne „ohne Leser-Paywalls“ sind geschaffen. Die technische Roadmap ist für investierende Partner einsehbar. Für Projekt- und Technologiepartner werden „Purpose-Investments“ empfohlen, die mediale Exklusivlizenzen und alle Lizenzrechte absichern.
Alle technologieorientierten Startups können den Kostenblock „Marketing“ radikal reduzieren und besser in Kundennutzen, Qualität und Nachhaltigkeit investieren.

Nähere Informationen und sichere Zugänge zur Redaktion werden ab 1.7.2022 mitgeteilt!

Interessenanmeldungen: akkreditierung@anzeigio.de