Die Ernährungsstrategie „Spandau isst gut und gesund“ wird weiter entwickelt. Der Bezirk Spandau setzt seinen Einsatz für eine gesunde, nachhaltige und faire Ernährungsweise fort. Als Modellbezirk der Berliner Ernährungsstrategie nimmt Spandau dabei eine Vorreiterrolle ein.
Dr. Felor Badenberg, Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz sagte dazu: „Mit der Fortschreibung seiner Ernährungsstrategie setzt Spandau als erster Berliner Bezirk ein starkes Zeichen für gesundheitsförderliche und nachhaltige Ernährung. Denn gute Ernährung beginnt dort, wo Menschen leben: in den Kiezen, in den Familien und im Alltag. Mit den Ernährungscoaches geht Spandau bereits mit gutem Beispiel voran. Ich wünsche mir, dass viele weitere Bezirke diesem Beispiel folgen.“
Tanja Franzke, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und Ordnung ergänzte: „Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels, der sozialen Herkunft oder des Wohnortes sein. Deshalb schaffen wir mit der Fortsetzung unserer Ernährungsstrategie gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern die Grundlage dafür, gesunde Ernährung im Alltag leichter zugänglich zu machen und die Bedingungen für gesundes Aufwachsen, Leben und Älterwerden in Spandau zu verbessern.“
Spandau isst gut und gesund“ mit Strategie
Spandau gehört zu den Berliner Modellbezirken, die die Ernährungsstratetgie als laufenden Prozess aktiv mitgestalten.
Dabei ist der Handlungsbedarf groß: 14,5 Prozent der Kinder sind bei der Einschulungsuntersuchung übergewichtig, bei den Erwachsenen sind es inzwischen mehr als die Hälfte. Zudem haben beispielsweise 16,6 Prozent der Dreijährigen behandlungsbedürftige Karies. Gleichzeitig zeigen Gesundheitsstudien, dass Bildung und soziale Lage das Ernährungsverhalten und die Gesundheit erheblich beeinflussen.
Gemeinsam mit Kitas, Schulen, Stadtteil- und Familienzentren, sozialen Einrichtungen und weiteren Akteurinnen und Akteuren werden konkrete Ansätze und Projekte entwickelt und umgesetzt. Unter anderem unterstützen die Ernährungscoaches des Trägers Restlos Glücklich e.V. Einrichtungen dabei, gesundes und nachhaltiges Essen im Alltag zu verankern. Darüber hinaus bringt die Ernährungsstrategie Verwaltung, Gesundheitswesen und lokale Initiativen zusammen, um bestehende Angebote besser zu vernetzen und neue Projekte anzustoßen.
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) berät
Die Pressemitteilung vom 21.07.2026 des Bezirksamtes Spandau stellt nur „hinweisende Informationen“ bereit. Was aber versteckt sich hinter der „Ernährungsstrategie?“ — Dazu wird auf eine Einrichtung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verwiesen, die das BZfE als das Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Ernährungsfragen in Deutschland betreibt.
Das BZfE informiert klar, neutral und wissenschaftlich fundiert über Themen rund ums Essen und Trinken. Es bietet vielfältige Impulse für den eigenen Essalltag – von der Schwangerschaft bis zum Seniorenalter.
Und es hält viele interessante und lehrreiche Informationen für Kita und Schule bereit.
Die Ernährungspyramide für Unterricht, Projekttage & AG´s
Die Ernährungspyramide ist ein einfaches didaktisches Modell, das Kindern und Erwachsenen zeigt, wie sie ihr tägliches Essen und Trinken ausgewogen gestalten können. Kurz zusammengefasst lautet die Botschaft: von allem etwas, vor allem Pflanzliches! Damit steht die Pyramide für eine gesundheits- und umweltfreundliche Ernährung. Wissenschaftliche Basis des Modells sind die lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e. V.) aus dem Jahr 2024.
Dazu gibt es Lehr- und Lernmaterial zum Download beim BLE-Medienservice.
Public Media — Offene Medienebene für öffentliche, inklusive Informationen & Prävention.
