Um den Berliner Wahlkampf zu beleben und die Kompetenz der Kandidatinnen und Kandidaten zu „checken“ erwartet die Redaktion Lösungsvorschläge für ein anrüchiges Problem, das ganz Berlin betrifft:
„Parkbänke laden zum Verweilen ein. Doch ein „anrüchiges Problem“ belastet an Hitzetagen vielerorts die Parkatmosphäre: Müllbehälter in öffentlichen Grünanlagen erhitzen sich in der Sonne. Die Abfälle darin werden langsam gegart und sogar gekocht. Verpackungsreste mit Anhaftungen, Essensreste und der großstadtübliche „Hundekot in Plastiktüten“ entfalten üble Gerüche und Dämpfe.
Bei Windstille wabern die üblen Dämpfe auch um die benachbarte Parkbank herum. Gemütlichkeit ist hier fehl am Platze. Solange der Wind abweht wird es kaum bemerkt. Aber sobald ein lauwarm-stinkendes Lüftchen die sitzenden Parkbesucher umweht, ist es Zeit, die Szenerie fluchtartig zu verlassen.“
Siehe auch: Hitzetage: wenn Mülleimer im Park zu „Stinkmeilern“ werden
Konkrete Lösungsvorschläge erfordern es, scheinbar bewährte Routinen in Frage zu stellen: „Müssen Abfallbehälter in der Sonne aufgestellt werden? — „Müssen rattensichere und krähensichere Behälter im Park aufgestellt werden?“ — „Bilden sich in hohen Abfallbehältern Dämpfe, die sich bei Temperaturwechsel an den Wänden niederschlagen und mikrobielle Biofilme bilden? — „Entstehen langfristig sogar enorme Biogefahren?“ — „Müssen Hundekotbeutel geruchssicher verschließbar sein?“ — „Was ist der beste Weg zur Entsorgung?“ — Muss das Aufhängen von Hundekotbeuteln an Sträuchern besonders bestraft werden?
Mit einfachen Fragen können Wahlbürger Ihre Kandidaten und Kandidatinnen zu kompetenten Antworten bitten! Besonders kompetente Antworten ihrer Wahlkreiskandidaten können unsere Leser hier selbst veröffentlichen! Eine Mail an die Redaktion genügt! Foto erlaubt!
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