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Polizeibericht vom 16.11.2019

Polizeibericht
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16.11.2019 | Spandau: Verletzte nach Auseinandersetzung in Hotel

Mindestens sechs Personen wurden gestern Abend in einem Hotel in Spandau verletzt, nachdem mehrere mit Holzknüppeln bewaffnete Männer sich gewaltsam Zutritt verschafft hatten und eine Schlägerei entfachten. Derzeit unklar sind die Hintergründe des Streits in der Neuendorfer Straße, der dazu führte, dass bis zu 18 Männer sich an einer Schlägerei beteiligten. Kurz nach 1 Uhr zerschlug eine Gruppe von Personen die Eingangsscheibe des Hotels in der Neundorfer Straße, drang in das Foyer ein und schlug auf ihre Widersacher ein. Mitarbeitende des Hotels wurden auch bei dem Übergriff verletzt und mussten teilweise in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Einsatzkräfte der Polizei nahmen einen 17-jährigen Tatverdächtigen vorübergehend fest, er soll sich an der Schlägerei beteiligt und ein Messer bei sich gehabt haben. Er kam nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Eine schwangere Frau, die 37-jährige Mutter des Tatverdächtigen, musste mit einem Schock in einem Krankenhaus behandelt werden. Inwiefern ein zuvor am Hotel stattgefundener Streit zwischen dem 17-Jährigen und mehreren Unbekannten Grund für die Auseinandersetzung war, wird derzeit geprüft. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen.

13.11.2019 | Haselhorst: Fremdenfeindlich beleidigt und attackiert

Ein Unbekannter hat gestern Nachmittag drei Jungen in Haselhorst fremdenfeindlich beleidigt und einem mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Gegen 16.30 Uhr saßen die Jungen im Alter von 13, 14 und 15 Jahren auf einer Parkbank im Lüdenscheider Weg, als der Unbekannte sie fremdenfeindlich beleidigte. Darüber hinaus hob er den rechten Arm zum sogenannten „Hitlergruß“. Die drei rannten vor dem „Pöbler“ weg, der jedoch den 13-jährigen Jungen einholte und diesem mit der Faust ins Gesicht schlug. Anschließend entfernte sich der Mann unerkannt. Das Kind erlitt bei dem Angriff eine leichte Kopf- und Gesichtsverletzung, die zunächst nicht behandelt werden musste. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

13.11.2019 | Kladow: Auto brannte

In der vergangenen Nacht brannte in Kladow ein geparktes Auto. Eine Anruferin bemerkte gegen 1.10 Uhr Flammen an dem Seat im Wildapfelpfad und alarmierte Polizei sowie Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte griffen die Flammen auf einen hinter dem Seat geparkten SUV über. Brandbekämpfer löschten die Brände. Beide Wagen wurde stark beschädigt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.

11.11.2019 | Kladow: Erfolgreiche Durchsuchung und Untersuchungshaft wegen des Verdachts
des vielfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Am 1. November 2019 wurde ein Mann wegen des dringenden Tatverdachts des vielfachen, teils schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Berlin-Kladow auf dem Gelände eines Angelvereins festgenommen.

Der 50-jährige Beschuldigte, der seit zwanzig Jahren in verschiedenen Sportvereinen, darunter auch dem Angelverein in Kladow, ehrenamtlich als Jugendwart tätig war, steht im dringenden Verdacht, in den letzten drei Jahren mindestens vier Jungen im Alter von 8 Jahren bis 11 Jahren sexuell missbraucht zu haben.

Der zuvor durch die Staatsanwaltschaft Berlin erwirkte Haftbefehl stützt sich bislang auf über 136 bekannt gewordene Fälle des (teils schweren) sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Der Verdächtige konnte in seinem Wohnwagen festgenommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden Einsatzkräfte der Polizei Berlin umfangreiches Beweismaterial, insbesondere auch zahlreiche Gegenstände, die nach den Schilderungen der Kinder bei den Missbrauchshandlungen regelmäßig zum Einsatz gekommen sein sollen. Sichergestellte Datenträger werden nun unter anderem zur Feststellung, ob durch den Verdächtigen auch Taten in Videos und auf Bildern festgehalten wurden, ausgewertet.

Der Tatverdächtige wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen – insbesondere auch hinsichtlich etwaiger weiterer mutmaßlicher Opfer – dauern an.

Etwaige weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim LKA 132 oder bei der Staatsanwaltschaft Berlin zu melden.

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