Sonntag, 12. Juli 2026
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Fuß- und Radwegbrücken im Spandauer Spektegrünzug sind vorbildliche Holzbauten

Radweg-Brücke Spektelake

Berlin hat tausende Brücken, ohne die die Metropole nicht funktionieren kann! Brückenbau und Brückensanierung sind daher in Berlin ein stetes Pflichtprogramm. Es fängt kein an: „Als Brücken gelten alle Überführungen eines Verkehrsweges über einen anderen Verkehrsweg, über ein Gewässer oder über tieferliegendes Gelände, wenn ihre lichte Weite zwischen den Widerlagern 2,00 Meter oder mehr beträgt. […]“– laut DIN 1076.

Berlin baut auch neue Fuß- und Radwegbrücken — die Spektegrünzug wieder zusammenhängend erlebbar machen.
Mit der Verkehrsfreigabe der beiden Brücken „Steg über die Spektelake“ und „Spektegrabensteg“ Ende Mai ist der Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld wieder mit eine wichtigen Wegeverbindung angebunden. Die neuen Fuß- und Radwegbrücken schließen eine zentrale Lücke im Spektegrünzug und ermöglichen eine durchgehende Ost-West-Verbindung innerhalb der angrenzenden Wohngebiete.

Insbesondere der Spektegrabensteg hat über die lokale Erschließung hinaus eine übergeordnete Bedeutung: Als wichtige Radverkehrsverbindung trägt er zur besseren Anbindung in Richtung Falkensee sowie in die Berliner Innenstadt bei und stärkt damit die Verknüpfung von Stadt und Umland.

Arne Herz, Staatssekretär für Mobilität und Verkehr sagte zur Verkehrsfreigabe: „Mit den neuen Brücken im Spektegrünzug schaffen wir sichere, attraktive und durchgängige Wege für den Fuß- und Radverkehr. Gerade in wachsenden Stadtregionen sind solche Verbindungen entscheidend, um klimafreundliche Mobilität im Alltag zu erleichtern und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern.“

Brückenerneuerung war dringend notwendig

Die Erneuerung der beiden Bauwerke war aufgrund ihres schlechten Zustands zwingend erforderlich. Die Schäden an den Tragwerken hatten ein Ausmaß erreicht, das die Standsicherheit erheblich einschränkte. Mit den Ersatzneubauten wurden moderne, langlebige und zugleich gestalterisch hochwertige Lösungen umgesetzt: Die Konstruktionen kombinieren eine nachhaltige Holzbauweise mit widerstandsfähigen Natursteinbelägen und einer filigranen Geländerausbildung, die sich am Röhrichtbewuchs der Umgebung orientiert.

Der Neubau des Spektegrabenstegs wurde im Rahmen des Radverkehrsinfrastruktur-Sonderprogramms „Stadt und Land“ durch den Bund kofinanziert. Die Mittel stellte das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) bereit.

Mehr Informationen:

Ertüchtigung von Holzbrücken in Berlin-Spandau