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„Local politics on demand“ – Kommunalpolitik auf Bestellung!

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Die sogenannte „Digitalisierung“ schreitet voran. Pressefreiheit, unabhängige Pressemedien, der Aufklärung, Wahrheit und der offenen Gesellschaft verpflichtete Journalisten und Publisher werden als „systemrelevant“ angesehen. Qualitativer und konstruktiver Journalismus wird auch als konstitutiv für Freiheit, Demokratie und Kultur angesehen.

Doch eine fatale Entwicklung ist im Gang, die zur „Zombifizierung des Journalismus“ führt: Erträge aus dem Anzeigen- und Marketing tragen nicht mehr! „Privacy first“ verbannt Werbung vom Bildschirm und beendet die tragende Pressefinanzierung.

Systemkosten der Datenschutzwende, tägliche Cyberangriffsversuche und mannigfaltige Software-Updates erweisen sich zudem als Produktivitäts-Killer.
Zusätzlich drücken Kostenfaktoren, die durch die Corona-Pandemie direkt, mittelbar und indirekt verusacht werden.

Hinzu kommen in Berlin über 10.000 gemeinnützige Projekte und Anliegen pro Jahr, die eine Redaktion ansprechen. Ohne Kostentragung kann das nicht journalistisch für die Allgemeinöffentlichkeit übersetzt werden.

In Berlin wird überdies eine Digitalpolitik verfolgt, die die Grundlagen der offenen Gesellschaft zerstört, und unter dem Deckmantel „Partizipation“ in immer kleinere „Eliten-Öffentlichkeiten“ und eingeladene „In-Groups“ fragmentiert. Digitalwirtschaftlicher Stillstand bei allen Pressemedien droht!

Inzwischen ist die Nachrichtendichte und -folge explodiert. Staatliche Pressestellen haben inwischen eine höhere Personalstärke, als alle Lokalmedien zusammen.

Die Fragen und Abwägungen zum „Allgemeinwohl“ fallen damit mehr und mehr unter den Tisch. Die Kontrollfunktion von freier Presse kann nur noch punktuell erfüllt werden.

Im Lokaljournalismus entfällt auch die „Voll-Erwerbsgrundlage“ für die Dauerbeobachtung kommunaler Entwicklungen. Eigentlich benötigt jeder Berliner Bezirk mindestens eine 4-Personen-Vollredaktion.

Die Haushaltsabdeckung für klassischen Zeitungsjournalismus schwindet infolge einer sich verändernden Mediennutzung. Zeitungsjournalismus verwandelt sich von einem Allgemeinangebot für die offene Gesellschaft in einen „Zweckkanal“ für politisch und kommunalpolitisch interessierte Leser*innen und Eliten.

Betriebswirtschaftlich kann nur eine Konsequenz gezogen werden: die zweckgebundenen Kosten des Lokaljournalismus müssen auf die Interessentenkreise und „Besteller und Interessenten von Kommunalpolitik“ umgelegt werden, ohne demokratieschädliche Leser-Paywalls einzuführen!


„Local politics on demand“ – Kommunalpolitik auf Bestellung! (LPoD)

Ab 4. Oktober 2020 werden die ersten „Local politics on demand“-Angebote ermöglicht:

  • Politiker-Abo: 10 Redaktions-Einsatzstunden ab 640,– € + MWST..
  • Politik-News-Rubrik für Parteien mit Redakteurszugang.
  • Bürger-Aktiv-Rubrik mit Redakteurszugang.
  • IG-Rubrik für Wirtschafts- und Standort-Gemeinschaften.
  • Lokaljournalismus mit BVV-Berichterstattung
  • Lokaljournalismus Bauen, Verkehr & Umwelt
  • Lokaljournalismus Beteiligungsverfahren.
  • Journalismus Bundestagswahlkampf: Berichte / Köpfe
  • Direktkandidaten-Kampagne für Wahlkreis.
  • Europa-Politik mit Zugang zum EU-Open-Space (wire.com).

Allgemeine Geschäftsbedingungen, Preiskalkulationen nach VO Pr 30/53 und Preislisten werden europaweit einheitlich angelegt.
Die „anzeigio – fair Value-Terms-of-Journalism & Local Journalism“ werden urheberrechtlich lizensiert und können zusammen mit dem SmartCity-Bluebook an Medienpartner und Presse-Medien-Partner lizensiert werden.

Wirtschaftlicher Ausgleich und Monetarisierung von Werbung

Bis zu 80% der inländischen Werbeerträge auf verantworteten, verbundenen und konnektierten News-Seiten können als Erträge, Honorare und Aufwandserstattungen ausgezahlt werden. Diese attraktive Regelung kann vorrangig zum Aufbau neuer verantwortlicher Lokaljournalisten bei Partnern, Medienpartnern und Stakeholdern genutzt werden.

Leitbild: intelligente, soziale Stadt & offene redaktionelle Gesellschaft

Die LPoD-Angebote im Projekt „Einfach.SmartCity.Machen: Berlin! sind ein wichtiger Schritt, um der Komplexitätsüberlastung und Desorientierung in der Mediensphäre zu begegnen. Das Leitbild der intelligenten, sozialen Stadt & offenen redaktionellen Gesellschaft soll helfen, Kommunikation zwischen Bürgern und allen Akteuren zu verbessern. Aufklärung, Erklärung, Dialog, Diskurs und Disput und Hearing- und Forenformate sollen in ihrer Funktion belebt und auf die Bühne „Allgemeinöffentlichkeit“ gehoben werden.

Das Leitbild der intelligenten, sozialen Stadt & offenen redaktionellen Gesellschaft ist zugleich der Schlüssel zur Überlebensfähigkeit aller SmartCities weltweit, die offene Stadtgesellschaften und Public Citizenship gestalten wollen.

Mehr Informationen auf Anfrage:
info@anzeigio.de

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