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Polizeimeldung vom 11.03.2020

Polizeibericht
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11.03.2020 | Hakenfelde: Drogen im Kofferraum

Polizisten beschlagnahmten gestern Nachmittag Drogen aus dem Kofferraum eines Autos in Hakenfelde. In den Mittagstunden suchten Fahnder eines Polizeiabschnittes die Aufenthaltsadresse eines mit Haftbefehls gesuchten 35-Jährigen an der Mertensstraße auf. Nach einiger Zeit erschien der wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis Gesuchte, öffnete einen Mazda, stieg ein und parkte den Wagen um. Anschließend betrat er wieder das Haus, aus dem er vorher kam. Kurze Zeit später erschien er abermals vor dem Haus, um sogleich in einen Seat einzusteigen und mit diesem davonzufahren, bevor die Einsatzkräfte zugreifen konnten. Die Festnahme des 35-Jährigen gelang jedoch gegen 14.45 Uhr auf dem Tegeler Weg in Höhe der Osnabrücker Straße. Am Ort wies er sich mit einem Führerschein eines 25-Jährigen aus, um seine Identität zu verschleiern. Eine Identitätsprüfung auf einem nahegelegenen Polizeiabschnitt ergab jedoch schnell, dass er nicht derjenige ist, für den er sich ausgab. Eine tatsächlich gültige Fahrerlaubnis konnte er nicht vorweisen. Von der Dienststelle wurde er der Justiz überstellt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Anschließend überprüften die Polizisten den Mazda, den der 35-Jährige vorher umgeparkt hatte und bemerkten einen starken Cannabisgeruch aus dem Fahrzeug. Mit einem Durchsuchungsbeschluss durchsuchten die Polizeikräfte den Wagen und fanden im Kofferraum ungefähr 14 Kilogramm Marihuana. Die Drogen und der Mazda wurden beschlagnahmt. Der Festgenommene muss sich nun wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Betäubungsmitteln, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz, da er sich mit falschen Personalien ausgewiesen hatte, verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

06.03.2020 | Falkenhagener Feld: Bus mit diversen Mängeln kontrolliert

Beamte der Schwerverkehrsüberwachung kontrollierten heute Vormittag einen Bus im Ortsteil Falkenhagener Feld, der auf dem Weg nach Hakenfelde war, um dort eine Schulklasse abzuholen. Gegen 10.20 Uhr fiel den Einsatzkräften in der Pionierstraße Ecke Hohenzollernring ein ehemaliger Linienbus auf, dessen Rückseite viele Roststellen aufwies und der diverse alte Unfallschäden aufwies. Kurzer Hand entschieden sich die Polizisten, den Bus einer Verkehrssonderkontrolle zu unterziehen. Bereits beim Herantreten an den Bus wurden die ersten Mängel sichtbar und nach der vorläufigen technischen Kontrolle stellten die Polizeikräfte unter anderem fest, dass die Einspritzanlage offenbar defekt war und deshalb im Bereich des Motorraumes Dieselkraftstoff zu sehen und zu riechen war, was eine erhöhte Brandgefahr darstellte. Zudem leuchtete eine Warnleuchte für das ABS und ein Außenspiegel war notdürftig mit einem Klebeband geflickt. Der Bus wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Den 76-jährigen Fahrer des Buses erwartet ein Bußgeld in Höhe von mindestens 180 Euro, den Halter des Fahrzeuges ein Bußgeld von mindestens 270 Euro. Beide müssen außerdem jeweils mit einem Punkt im Flensburger Zentralregister rechnen.

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