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Letzte geplanten Bauvorhaben im Spektepark starten im Oktober 2021

Spektesee mit Badestelle


In den 50er und 60er Jahren war das große Areal des heutigen Spekteparks noch eine Sand- und Kiesgrube zur Gewinnung von Baustoffen, mit denen die Großsiedlung Falkenhagener Feld gebaut wurde.

Ab 1980 begannt das damalige Spandauer Gartenamt den ersten beiden von insgesamt acht Bauabschnitten, und realisierte die Renaturierung der Kiesgrube und der umliegender Flächen als naturnahe und extensive Grünflächen.

Nach über 20 Jahren seines Bestehens hatte sich der Spektepark zu einer grünen Oase entwickelt. Das unter der damaligen Gartenamtsleiterin Elke Hube entwickelte Konzept der naturnahen und extensiv gepflegte Grünflächen wurde zum Vorbild für ander Berliner Bezirke — und löste die Intensivpflege der 50-70er Jahre ab.

Mit steigender Siedlungsdichte und Zuzug wurde der Spektepark immer intensiver genutzt. Ein neues Nutzungs-, Gestaltungs- und Pflegekonzept musste entwickelt werden. Das Landschaftsplanungsbüro Fugman + Janotta wurde mit der Machbarkeitsstudie und einem Strukturkonzept beauftragt.

Im Rahmen der Studie wurden die Qualitäten und Potentiale des heutigen Parks dargestellt, Defizite herausgearbeitet und eine Befragung der Nutzerinnen und Nutzer durchgeführt. Die Pläne wurden auf großen Informationstafeln ausgestellt, und sind heute noch auf der Internetseite stadtentwicklung.berlin zu sehen.

Ab 2010 wurde damit begonnen, die einzelnen Bausteine des Strukturkonzepts im Rahmen des Programms zum Stadtumbau umzusetzen — um den Park für die Zukunft attraktiv und fit zu machen.

Nach deren Fertigstellung waren dort großzügige Grün- und Freizeitflächen mit mehreren Sportstätten geplant.
In den letzten Jahren konnte der Bezirk Spandau mit Unterstützung des Förderprogramms Stadtumbau (seit 2020 Nachhaltige Erneuerung) im Spektepark eine Vielzahl an neuen Sport- und Freizeitangeboten realisieren, das Baden im See legalisieren und den Park damit zukunftsfähig und attraktiv gestalten.

Nach über vierzig Jahren steht nun der Abschluss der Gesamtmaßnahme bevor. In den Jahren 2021 bis 2022 werden noch die Parkzugänge, sowie einzelne Wege im Park saniert und zum Teil neu geordnet.

Bestehenden Wegeführungen sind durch Bewuchs und zugewachsenden Wurzelwerk schadhaft geworden. Regen und Frost und Auswaschungen haben die wassergebundenen Wegedecken beschädigt. Die Verkehrssicherheit und eine hindernisfreie Begehbarkeit und Befahrbarkeit muss neu hergestellt werden.

Im Oktober gibt es nun stellenweise baustellenbedingte Beeinträchtigungen durch Baulärm und Staub und durch temporäre Sperrungen von einzelnen Wegeabschnitten.
Die Landschafts- und Wegebauarbeiten sollen bis zum Beginn der Frostperiode weitgehend fertig gestellt werden, bevor im Frühjahr letzte Bauabschnitte fertig werden.

Bezirksstadtrat Bewig führte dazu aus:

„Begonnen wird im Oktober 2021 mit dem Parkzugang an der Falkenseer Chaussee ent-lang der Bötzowbahn im nordöstlichen Parkbereich sowie der östlichen Zuwegung in der Nähe des Kletterfelsens und dem südlich des Spektesees verlaufenden Fußweg. Im Anschluss soll der Parkzugang von den Straßen Beerwinkel und An der Felgenlake sowie der Radweg südlich des Spektesees erneuert werden. Mit der Gesamtfertigstellung ist im Frühjahr 2022 zu rechnen.“

Das Straßen- und Grünflächenamt bittet Verständnis für die mit den Baumaßnahmen einhergehenden Einschränkungen.

Kontakt für Rückfragen im Straßen- und Grünflächenamt: Mail: sga@ba-spandau.berlin.de | Tel.: 030-90279 2721.