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Polizei Berlin: Bilanz der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

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Die Polizei Berlin zieht eine tägliche Bilanz der polizeilichen Kontrollmaßnahmen und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.

Zur Überwachung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat die Polizei Berlin am 22.3. und in der vergangenen Nacht stadtweit Kontrollen durchgeführt.

Rund 300 Polizeikräfte kontrollierten gestern zwischen 6 und 18 Uhr stadtweit 91 Objekte. In 55 Fällen wurden Zuwiderhandlungen festgestellt und die sofortigen Schließungen veranlasst. Die Beamtinnen und Beamten schrieben 40 Strafanzeigen.

Beanstandet werden musste in der überwiegenden Zahl das Verhalten in Bäckereien, Cafés, Eisdielen und Imbisseinrichtungen, in denen der Verzehr von Speisen vor Ort anboten wurde und Tische und Stühle zum Verweilen aufgestellt worden waren. Zudem fielen diverse geöffnete Blumengeschäfte auf.

Zwischen 18 und 6 Uhr kontrollierten rund 200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte 25 Objekte und führten zudem 18 Überprüfungen im Freien durch. In neun Fällen ordneten die Polizeikräfte Schließungen an und fertigten sieben Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Ein Schwerpunkt bei den Objekten ließ sich hier nicht feststellen.

Quelle: Polizei Berlin Pressemeldung | 23.03.2020

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