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Wildwechsel auf der Niederneuendorfer Allee: „Vorsicht nasse Pelztiere!“

Biber

Das Bezirksamt Spandau warnt alle Autofahrenden mit neuen Verkehrsschildern auf der Niederneuendorfer Allee vor querenden Bibern und Fischottern. gewarnt. Anlaß war ein überfahrener Biber im Jahr 2021, der auf Höhe des Teufelsseekanals überfahren wurde.

Die beidseits der Niederneuendorfer Allee aufgestellten Sonderverkehrszeichen „Otterwechsel“ unterstreichen die bereits geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km pro Stunde und mahnen im gesamten Abschnitt zur besonderen Vorsicht.
Die possierlichen Pelztiere sind vor allem in den Nacht- und Dämmerungszeiten wanderungsaktiv.

Bezirksstadtrat Thorsten Schatz bittet um Rücksicht auf die Tiere: „Ich bitte alle Verkehrsteilnehmer auf Höhe des Teufelsseekanals um besondere Vorsicht, da die geschützten Biber und Otter hier die Straße überqueren müssen. Ich bin zuversichtlich, dass die neue Beschilderung das Zusammenleben von Mensch und Tier hier erleichtern werden“.

Naturnaher Norden – Heimat für Biber und Otter

Im Norden Spandaus grenzt die Havel an das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Spandauer Forst“ – das heute auch Heimat von besonders streng geschützten Säugetierarten wie Biber und Fischotter ist.

Die Niederneuendorfer Allee teilt diesen hochwertigen Lebensraum, trennt insbesondere den Teufelsseekanal vom Kleinen Teufelssee und dem daran anschließenden Naturschutzgebiet „Teufelsbruch und Nebenmoore“. Sowohl Biber als auch Fischotter müssen in ihrem Lebensraum immer wieder die Straße überqueren, um von einem Gewässer in das andere zu gelangen.